Heldt hätte größeren Umbruch im Nationalteam erwartet

von Marcel Breuer | dpa10:50 Uhr | 06.09.2018

Hannover (dpa) - Manager Horst Heldt vom Fußball-Bundesligisten Hannover 96 geht der Umbruch im Nationalteam nach dem Vorrunden-Aus bei der WM nicht weit genug.

«Ich hätte mir einen größeren Umbruch gewünscht, bei dem der ein oder andere Perspektiv-Spieler jetzt eine Chance bekommt», wurde Heldt von der «Bild»-Zeitung von einer Veranstaltung in Hildesheim zitiert.

Auch die Auswahl der drei neuen Nationalspieler Kai Havertz (Leverkusen), Nico Schulz (Hoffenheim) und Thilo Kehrer (Paris) kann Heldt demnach nicht nachvollziehen. «Niclas Füllkrug hätte es verdient, jetzt dabei zu sein. Ich verstehe nicht, wieso ein Petersen dabei ist. Der ist 29, Füllkrug 25», sagte Heldt. Der 48-Jährige betonte aber auch, Bundestrainer Joachim Löw grundsätzlich beim Neuaufbau nach dem WM-Fiasko zu vertrauen.

Heldt kritisierte die große Bedeutung des ersten Spiels der neu geschaffenen Nations League am Donnerstagabend gegen Weltmeister Frankreich: «Bei der Einführung wurde sie als nicht so wichtig verkauft. Jetzt ist es plötzlich ganz entscheidend, dieses blöde Spiel gegen Frankreich zu gewinnen - als ob danach nichts mehr kommt.»



Ich finde es großartig, dass sich die Frauen immer mehr vermehren in der Bundesliga.

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