Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik

von Marcel Breuer | dpa23:48 Uhr | 16.10.2018

Mit 1:2 (1:0) verliert die deutsche Fußball-Nationalmannschaft die Nations-League-Partie in Paris gegen Weltmeister Frankreich.

Die DFB-ElF in der Einzelkritik:

Neuer: Bei beiden Griezmann-Toren machtlos. Das 1:1 verhinderte der Kapitän zuvor noch mit einer tollen Fußabwehr gegen Mbappé (52.).

Ginter: Dreierkette kann der Gladbacher auch. Im Zweikampf meist Sieger. Hätte nach Eckball fast das 2:0 erzielt, Lloris hielt (24.).

Süle: Im Zentrum der Dreierkette konnte er dem Druck am Ende nicht standhalten. Zu spät gegen Giroud (45.). Überlaufen von Mbappé (52.).

Hummels: Lange stark und souverän. Klärte toll gegen Griezmann (9.). Die spielentscheidende Elfmeteraktion gegen Matuidi war unglücklich.

Kehrer: Der Youngster von Paris Saint-Germain machte auf der rechten Seite vieles gut. Konnte die Flanke vorm 1:1 aber nicht unterbinden.

Kimmich: Die Systemumstellung half ihm als Sechser. Eroberte den Ball vor dem Elfmeterangriff. Guter Konterpass auf Sané (19.). Starke Partie.

Kroos: Spielfreudiger als zuletzt. Die Jungen taten ihm gut. Übernahm Verantwortung beim Elfmeter. Lief aber beim 1:1 nicht richtig mit.

Schulz: Der Hoffenheimer ging links engagiert zu Werke, besonders offensiv. Behauptete sich auch in einem Laufduell mit Mbappé (60.).

Werner: Dem Leipziger taten zwei schnelle Angreifer an der Seite gut. Viel auf den Flügeln unterwegs. Die Torgefahr sucht er weiter.

Gnabry: Der Münchner löste seinen Spezial-Auftrag gut. Ließ sich oft aus der Spitze fallen. Gute Pässe, zwang Lloris zur Parade (68.).

Sané: Die Startelf-Chance nutzte der Tempodribbler. Holte mit Glück den Handelfmeter heraus. Schlechtes Konterzuspiel als Werner (19.).

Draxler: Löste Sané in der Schlussviertelstunde ab. Konnte in seiner Wahlheimat aber nichts Entscheidendes bewirken.

Brandt: Nach dem Rückstand brachte ihn Löw, aber als Joker konnte er nicht stechen.

Müller: Kam erst in den Schlussminuten für Gnabry. Ohne Aktion.

(dpa)



Sarah Ferguson wird an einem Kamelrennen teilnehmen. Unklar ist noch, wer sie reitet. Das ist Harald Schmidt, das sind Meilensteine guten Humors.

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