DFB-Team

Nationalspieler Kimmich gegen Scheindebatten nach WM

von Marcel Breuer | dpa15:02 Uhr | 22.08.2018

Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich plädiert dafür, sich in der Aufarbeitung des deutschen WM-Desasters nicht in Scheindebatten zu flüchten.

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Joshua Kimmich
BayernMittelfeldDeutschland
Zum Profil

Person
Alter
30
Größe
1,76
Gewicht
73
Fuß
R
Marktwert
48,2 Mio. €
Saison 2024/2025

Bundesliga

Spiele
23
Tore
1
Vorlagen
6
Karten
3--

«Wenn jeder bei sich selbst anfangen würde, hätten wir viel gewonnen», sagte der 23-Jährige vom FC Bayern in München. Für ihn persönlich sei sein erstes WM-Turnier «absolut frustrierend» gewesen. Er verspüre darum vor der neuen Saison eine besondere Motivation. Kimmich vermisste totale Hingabe in Russland: «Es hätte jeder noch mehr reingeben können bei der WM.»

Nach dem historischen Vorrunden-Aus werde bei der Aufarbeitung auch häufig die Systemfrage gestellt. Tatsächlich sei man als Mannschaft «auf dem Platz vieles schuldig geblieben. Aber wir haben davor eine überragende Qualifikation gespielt mit demselben Spielsystem.»

Der 32-malige Nationalspieler wollte sich in der Öffentlichkeit nicht im Detail über seine WM-Ursachenforschung äußern. «Ich glaube nicht, dass ich meine Schlüsse raushauen sollte.» Die Stimmung innerhalb des Teams sei aber bei der WM insgesamt gut gewesen. Allgemeine Debatten wie über das System könnten jedoch als «Alibi» genutzt werden.

(dpa)



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