Joachim Löw hat die Kritik seines langjährigen Kapitäns Michael Ballack gelassen gekontert. "Er kann gerne was sagen, das ist völlig egal. Jeder kann gerne seine Meinung sagen", sagte der Bundestrainer vor dem Nations-League-Spiel am Samstag (20.45 Uhr/ZDF) in Amsterdam gegen die Niederlande.
Samstag, 13.10.2018
Ballack hatte betont, er sei "wie viele andere überrascht", dass Löw nach dem WM-Desaster seinen Job behalten habe und seinem früheren Chef indirekt einen Rücktritt nahegelegt. "Ich habe das gesehen, die Überschrift, aber nicht gelesen, weil es mich diese Woche nicht interessiert, da habe ich andere Gedanken", sagte Löw, "und nächste Woche erst recht nicht".
Löw (58) präsentierte sich in Amsterdam außergewöhnlich ruhig. "Ich bin jetzt seit 2006 Nationaltrainer", sagte er, "ich spüre nicht mehr Druck als bei der Heim-WM 2006, der WM 2010 oder 2014. Warum sollte ich?"
(sid)
Nie vergessen werde ich unsere Fahrt von Nizza nach Monte Carlo... französisches Navi und Heidel am Steuer... es hört sich traurig an, aber Grace Kelly ist auf dieser Straße ums Leben gekommen.
— Jürgen Klopp über ein Spielerscouting bei Mainz 05 mit Christian Heidel.