Sichtlich entspannt ist Joachim Löw zur Sitzung des DFB-Präsidiums in einem Münchner Hotel eingetroffen.
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Vor der Präsentation seiner WM-Analyse vor den Funktionären plauderte der Fußball-Bundestrainer noch gut gelaunt in der Lobby mit DFL-Chef Christian Seifert und dem Geschäftsführer der SpVgg Greuther Fürth, Helmut Hack.
Drei Tage nach seinem Bericht vor Vertretern der Profi-Clubs in Frankfurt soll Löw nun auch den DFB-Funktionären die Konsequenzen nach dem bitteren Vorrunden-K.o. der Fußball-Nationalmannschaft bei der WM erläutern. Der Öffentlichkeit sollen diese im Detail aber erst am Mittwoch bei einer Pressekonferenz ebenfalls in München verkündet werden.
Bei der Sitzung des DFB-Präsidiums wird nicht mit großen Kontroversen gerechnet. Die Funktionäre hatten Löw schon unmittelbar nach dem WM-Aus das Vertrauen ausgesprochen. Bereits am 20. Juli hatte er zudem die Funktionäre des Gremiums über seine Vorstellungen nach dem WM-Desaster erstmals informiert. Im Mittelpunkt der Analyse stehen offenbar vornehmlich strukturelle Veränderungen beim Nationalteam.
(dpa)
Ich habe mich auch bei Spielen unterm Dorfkirchturm für Schalke eingesetzt. Jetzt leiste ich dem Verein meinen letzten Dienst und wehre mich nicht gegen einen Transfer, dessen Erlös Schalke vielleicht retten kann.
— Schalkes Rolf ,,Rolli" Rüssmann über seinen Wechsel zum Revier-Rivalen BVB, mitten in der Saison 1980/81.