Der Kapitän von Juventus Turin und der italienischen Fußball-Nationalmannschaft, Gianluigi Buffon, hat den Einsatz des Videobeweises seit Beginn der Serie-A-Saison kritisiert. "Ich dachte, dass der Videobeweis nur in eklatanten Fällen verwendet werden würde. Dabei wird er übertrieben genutzt. Das ist falsch", schimpfte der 39-Jährige, der sich über zu viele Spielunterbrechungen beklagte.
Samstag, 26.08.2017
Dabei hatte sich Buffon anfangs positiv über die Einführung des Video-Assistenten zur Unterstützung des Schiedsrichters ausgesprochen. Juves Coach Massimiliano Allegri zeigt sich gelassener. "Man muss mit dem System Geduld haben. Man braucht eine Eingewöhnungszeit. Auch die Schiedsrichter arbeiten, um die Situation zu verbessern", betonte Allegri.
Der Trainer vom FC Genua, Ivan Juric, der das Duell gegen Juventus am Samstagabend 2:4 verloren hat, sieht die Lage anders. "Ich mag den Videobeweis. Meiner Ansicht nach wird er das Spiel verbessern und mehr Fairness garantieren. Am Ende wird das Spielergebnis immer gerechter sein", sagte Juric.
(sid)
Jeder, der einigermaßen seinen Verstand zusammen hat und Fußball spielt, der ist da mehr als erstaunt, das ist für mich ja der Witz des Jahres, dass die sagen, wir haben das Trainingsgelände besichtigt.
— Otto Rehhagel über die Begründung von BL-Gegner Arminia Bielefeld, man habe bei Bayern München nur das Trainingsgelände besucht.