Vor Pokalkracher beim BVB: Werder-Coach Kohfeldt optimistisch

von Jean-Pascal Ostermeier | sid12:58 Uhr | 04.02.2019

Mit Mut und der geforderten Gewinnermentalität zur Pokal-Überraschung: Werder Bremen will sich am Dienstagabend im Achtelfinal-Duell des DFB-Pokal bei Liga-Primus Borussia Dortmund (20.45 Uhr/ARD und Sky) selbst zum 120-jährigen Vereinsjubiläum beschenken.

Der Verein war am 4. Februar 1899 gegründet worden. "Wir fahren grundsätzlich überall hin, um zu gewinnen", sagte Trainer Florian Kohfeldt. Das maue 1:1 vom Wochenende beim 1. FC Nürnberg sei "abgehakt".

Personell kann der 36-Jährige für das Spiel aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Asien-Cup-Rückkehrer Yuya Osako sind alle Spieler fit und einsatzbereit. Werder geht als Außenseiter in die Partie, kann aber Mut aus der Historie schöpfen. 2009 siegten die Grün-Weißen auf dem Weg zu ihrem letzten Titel ebenfalls im Achtelfinale beim BVB (2:1).

"Werder hat eine große Pokaltradition. Das wissen auch unsere Spieler", sagte Geschäftsführer Frank Baumann, der 2009 noch im Kader der Grün-Weißen stand: "Dienstag schaut ganz Fußballdeutschland auf uns, und wenn wir da ein gutes Spiel abliefern, kann uns das schon einen Schritt nach vorne bringen."

(sid)



Er ist schon ein Paket.

— Marco Reus, BVB, über Dortmunds Stürmerstar Erling Braut Haaland.