Serdar weiterhin fraglich - Wagner-Sticheleien gegen Hertha

von Marcel Breuer | dpa16:57 Uhr | 03.02.2020
Findet Herthas Spielweise nicht sonderlich attraktiv: Schalke-Coach David Wagner. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa
Foto: Soeren Stache

Der Einsatz von Schalkes Nationalspieler Suat Serdar im DFB-Pokal-Achtelfinale am Dienstag gegen Hertha BSC ist weiter unklar.

«Hinter seinem Einsatz steht noch ein Fragezeichen. Bei allen anderen sieht es so aus, dass sie einsatzfähig sind», sagte Trainer David Wagner. Keeper Markus Schubert fehlt dagegen weiterhin. «Er ist weiter im Aufbautraining mit seiner Patellasehnen-Problematik», berichtete der Coach des Fußball-Bundesligisten. Im Tor spielt bis auf Weiteres Stammkeeper Alexander Nübel, der im Sommer zum FC Bayern München wechselt. Serdar war beim 0:0 am Freitag in Berlin vorzeitig wegen einer Zehenverletzung ausgewechselt worden.

Wagner erwartet die Hertha ähnlich destruktiv wie am vergangenen Freitag. «Ich gehe nicht davon aus, dass sie von ihrem Weg abweichen werden», sagte Wagner und stichelte: «Der ist schon sehr pragmatisch. Aber auf ihre Art und Weise waren sie damit bislang erfolgreich, wenn man so will.» Beim 0:0 in der Liga hatte das Team von Trainer Jürgen Klinsmann nicht einmal auf das Schalker Tor geschossen.

Wagner ließ zudem durchblicken, dass er auch Klinsmanns Interpretation des Spiels für eigenwillig hielt. Der frühere Bundestrainer hatte nach dem Spiel sinngemäß erklärt, dass sein Team besser im Spiel gewesen sei. «Mein Frau sagt in solchen Situationen immer: Was juckt es die Eiche, wenn die Sau sich an ihr reibt?», meinte Wagner.

(dpa)



Wir wissen ja, dass zu viele Leute Bla-Bla-Bla machen, man muss sich die Statistiken ansehen... red ich mit Dir? Na, also!

— Stefan Effenberg, FC Bayern, 2001 im SAT-1-Interview mit Uli Köhler zu Kritik an den Münchnern und zu einem Störer.