Ganz Fußball-Deutschland spricht auch am Donnerstag noch über den 2:1 (2:0)-Coup von Arminia Bielefeld gegen Werder Bremen im DFB-Pokal-Viertelfinale. „Werder nach Pokal-Blamage: Denken, wir sind die Krassesten“, titelte etwa die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F. A. Z.). Ja, Arminia Bielefeld, die Mannschaft von der „Alm“, hat mit den Bremern auf dem Weg ins DFB-Pokal-Halbfinale den 3. Bundesligist in Folge ausgeschaltet – und das mit einem Rekord, wie es ihn seit 1963 noch nicht gab. Chapeau!
Mittwoch, 30.10.2024
Der direkte Vorgänger der Bielefelder, der 1. FC Saarbrücken, eliminierte 2023/2024 mit dem FC Bayern (2:1), Eintracht Frankfurt (2:0) und Borussia Mönchengladbach (2:1) ebenfalls 3 Bundesliga-Teams nacheinander.
„Wir wollen unsere eigene Geschichte schreiben“, betonte DSC-Trainer Mitch Kniat (39) nach dem Spiel gegen Werder Bremen bei Sky. Genau das ist den Arminen gelungen, sie stehen zum 4. Mal in der Vorschlussrunde.
Was die Bielefelder schon jetzt für sich beanspruchen können: Sie gewannen im dieser Saison so oft gegen einen Erstligisten wie auch der VfL Bochum und Holstein Kiel in der 1. Bundesliga.
Die Bochumer durften gegen den 1. FC Heidenheim, den BVB (jeweils 2:0 / Fussballdaten.de berichtete) sowie am 17. Spieltag gegen den FC St. Pauli (1:0) gewinnen.
Kiel schaffte bisher 3 Bundesliga-Siege gegen Heidenheim (1:0), gegen den FC Augsburg (5:1) und gegen Borussia Dortmund (4:2).
Und es gab noch einen Rekord für Arminia Bielefeld.
Bindewald war heute der beste Mann, der Gegner kriegte sozusagen eine Bindewald-Entzündung, von der er sich nicht mehr erholen konnte.
— Frankfurts Kult-Trainer Dragoslav ,,Stepi" Stepanovic über Uwe ,,Zico" Bindewald...