Löw: Wahrscheinlichkeit für DFB-Comeback von Müller gering
von Marcel Breuer | dpa0:0
Bundestrainer Joachim Löw hat Bayern-Profi Thomas Müller wenig Hoffnungen auf eine Rückkehr in die Fußball-Nationalmannschaft gemacht.
«Die Wahrscheinlichkeit ist relativ gering, wenn alle fit sind», sagte Löw am Rande des Bundesliga-Topspiels der Münchner gegen RB Leipzig dem Pay-TV-Sender Sky. Durch die starken Leistungen Müllers seit dem Trainerwechsel bei den Bayern hatte es zuletzt Spekulationen um ein Comeback des 30-Jährigen in der DFB-Auswahl gegeben.
Löw sagte, er freue sich über die jüngste Treffsicherheit von Müller. Der Coach betonte jedoch erneut, jüngeren Spielern die Chance im Nationalteam geben zu wollen. Der 60-Jährige nannte dabei unter anderen den derzeit verletzten Leroy Sané, Timo Werner, Julian Draxler und auch den 30 Jahre alten Marco Reus. Er wolle den Weg mit den jungen Spielern weitergehen und diesen Beschluss «nicht so einfach über den Haufen werfen».
Löw hatte im vergangenen Jahr im Zuge des Umbruchs die Karrieren von Müller, Mats Hummels und Jérôme Boateng in der Nationalelf beendet. Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge empfahl Müller zuletzt wieder für das DFB-Team. Löw ließ eine kleine Hintertür offen. «Wenn Dinge passieren sollten, mit denen man nicht rechnet, dann muss man sehen», sagte der Bundestrainer. Müller hat 100 Länderspiele absolviert und war 2014 in Brasilien mit dem Team Weltmeister geworden.
(dpa)
«Die Wahrscheinlichkeit ist relativ gering, wenn alle fit sind», sagte Löw am Rande des Bundesliga-Topspiels der Münchner gegen RB Leipzig dem Pay-TV-Sender Sky. Durch die starken Leistungen Müllers seit dem Trainerwechsel bei den Bayern hatte es zuletzt Spekulationen um ein Comeback des 30-Jährigen in der DFB-Auswahl gegeben.
Löw sagte, er freue sich über die jüngste Treffsicherheit von Müller. Der Coach betonte jedoch erneut, jüngeren Spielern die Chance im Nationalteam geben zu wollen. Der 60-Jährige nannte dabei unter anderen den derzeit verletzten Leroy Sané, Timo Werner, Julian Draxler und auch den 30 Jahre alten Marco Reus. Er wolle den Weg mit den jungen Spielern weitergehen und diesen Beschluss «nicht so einfach über den Haufen werfen».
(dpa)