1. Bundesliga

Die Hinrunden-Gewinner – und ein Klub stürzte so richtig ab

Die neueste Statistik von Fussballdaten.de zeigt den Hinrunden-Vergleich der Bundesliga-Klubs zwischen der aktuellen Saison und der letzten Saison, jeweils nach dem 15. Spieltag. Erfasst sind auch die beiden Aufsteiger Werder Bremen und Schalke 04.

Wir sehen klar: Bayern München steht erneut an der Spitze, holte aber 3 Zähler weniger als im Vorjahr (34 vs. 37). Das mag die Bayern kaum tangieren, gingen sie doch mit 4 Punkten vor dem SC Freiburg in die WM-Pause.

Die Freiburger gehören zu den Gewinnern der 15-Spiele-Runde 2022: 5 Zähler mehr als zum gleichen Zeitpunkt 2021 (30:25).

BVB mit Terzic nicht besser

6 Punkte mehr trotz Champions-League-Doppelbelastung holte Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt (27).

Die Eintracht überholte in den letzten Spielen vor der Pause Borussia Dortmund, das 25 Punkte machte – das sind 6 weniger als im gleichen Zeitraum im Vorjahr mit Trainer Marco Rose (jetzt RB Leipzig). Mit dem viel beschworenen „Terz mit Terzic“ wurde es beim BVB also (noch) nichts.

Umgekehrt hat sich beim VfL Wolfsburg der Trainerwechsel mit Niko Kovac für Florian Kohfeldt ausgezahlt: 23 statt 20 Zähler nach 15 Spielen. Besser als mit Trainer Adi Hütter zeigte sich Borussia Mönchengladbach mit Coach Daniel Farke (22 vs. 18 Zähler).

8 Punkte weniger

Acht Zähler weniger gab es dagegen auf der Dorf-Achterbahn – 1899 Hoffenheim präsentierte sich mit dem neuen Coach André Breitenreiter nicht besser als 2021 mit Sebastian Hoeneß.

Den krassesten Absturz musste aber Bayer Leverkusen verzeichnen. Die Bayer-Elf holte aus 15 Spielen nur 18 Zähler,  bei gleicher Spiele-Anzahl 2021 waren es 27.

Klar schlechter mit Sandro Schwarz ist auch Hertha BSC – nur 14 Punkte statt 18 im Vorjahr. Der VfL Bochum hatte in der vergangenen Saison nach Spieltag 15 bereits 20 Punkte auf dem Konto, dieses Mal nur 13.