Trotz Wirtz-Wechsel: Eberl setzt weiter auf Absprache der Westklubs

von Jean-Pascal Ostermeier | sid14:24 Uhr | 30.01.2020
Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor: Max Eberl
Foto: SID

Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl hat angesichts einer bestehenden Absprache zwischen mehreren Westklubs überrascht auf den Wechsel von Fußball-U17-Nationalspieler Florian Wirtz (16) vom 1. FC Köln zu Bayer Leverkusen reagiert. "Da ist etwas passiert, was keiner von uns gerne sieht", sagte Eberl angesichts einer Vereinbarung der Westvereine, sich gegenseitig keine Jugendspieler abzuwerben.

Max Eberl
MittelfeldDeutschland
Zum Profil

Person
Alter
51
Größe
1,74
Gewicht
74
Daten

Bundesliga

Spiele
104
Tore
-
Vorlagen
2
Karten
32-1

Eberl bestätigte eine entsprechende Vereinbarung zwischen Gladbach, Köln, Leverkusen und inzwischen auch Fortuna Düsseldorf. "Wir würden dieses Agreement gerne aufrecht erhalten, weil es ein wenig zur Beruhigung beiträgt. Hintenrum klauen würde zu vielen Problemen im Westen führen, wo wir eh schon auf engstem Raum sind", sagte Eberl.

Leverkusen hatte am Mittwoch die Verpflichtung von Wirtz bekannt gegeben, der Wechsel schlug in den lokalen Medien hohe Wellen. "Es ist ein schmaler Grat, wie man miteinander umgeht. Ich weiß aber nicht, ob Köln vorher informiert worden ist", sagte Eberl. Wirtz habe "definitiv" das Potenzial, in Leverkusen Stammspieler zu werden.

(sid)



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