Fiete Arp hat die Lehren aus seinen umstrittenen Posts in den sozialen Medien gezogen: «Ich werde mit Sicherheit einen Weg finden, um so etwas in Zukunft zu vermeiden», sagte das Sturm-Talent des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV in einem Interview mit der «Sport Bild».
Jann-Fiete ArpHolstein Kiel•Angriff•Deutschland
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Der 18-Jährige hatte nach der Trennung des HSV von Trainer Christian Titz in der vergangenen Woche in seinem Instagram-Account ein Foto seines Förderers hochgeladen und mit wütenden Emojis versehen. Zuvor hatte er sich schon vor dem brisanten Duell gegen den FC St. Pauli im September abwertend über den Stadtrivalen geäußert. Beide Posts wurden schnell wieder entfernt.
«Ich wollte mich bei Christian Titz bedanken, habe mich dann aber falsch ausgedrückt», sagte Arp. «Das Foto, das gegen St. Pauli gerichtet war, war schon sehr direkt, das stimmt. Aber daraus lernt man als junger Spieler auch.»
Am 30. September 2017 hatte Arp als erster Spieler des Jahrgangs 2000 eine Bundesligapartie bestritten. Rückblickend auf die damals geschürten Hoffnungen, sagte der Angreifer: «Man muss kein Atomphysiker sein, um zu wissen, dass die damalige Erwartungshaltung völlig überzogen war.» In seinen bislang 18 Erst- und vier Zweitligabegegnungen erzielte Arp vier Tore. Dazu kommt ein Treffer im DFB-Pokal.
(dpa)
Wenn man einen Sprecher, also Redner, in der Mannschaft hat, ist das schon viel wert. Aber wenn man zwei hat, ist man schon fast unschlagbar.
— Jens Lehmann