Labbadia: Corona ist keine Ausrede

von Jean-Pascal Ostermeier | sid08:15 Uhr | 28.04.2020
Keine Ausreden für die Hertha: Bruno Labbadia
Foto: SID/Archiv

Die Coronakrise soll für den neuen Trainer Bruno Labbadia beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC keine Ausrede sein. "Wir waren als einzige Mannschaft neben Eintracht Frankfurt 14 Tage in Quarantäne, die Mannschaft hatte zudem 14 Tage lang keinen Trainer. Das sind sehr ungewöhnliche Umstände. Aber es nützt ja nichts", sagte Labbadia am Montagabend bei RTL Nitro.

Bruno Labbadia
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Labbadia ist bei den Berlinern bereits der vierte Trainer der Saison nach Ante Covic, Jürgen Klinsmann und Alexander Nouri. Bei noch neun ausstehenden Spielen hat die Hertha sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz 16.

Er habe sich eigentlich vorgenommen, "nicht mehr in den Abstiegskampf einzusteigen", berichtete Labbadia. "Aber beide Seiten mussten handeln, dann habe ich es gemacht, weil ich jetzt wahrscheinlich mehr Zeit habe als im Sommer."

Der Spielbetrieb in der Fußball-Bundesliga ruht. Möglicherweise wird die Saison Mitte Mai mit Spielen ohne Zuschauer fortgesetzt.

(sid)



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