Geschäftsführer Michael Preetz (54) von Hertha BSC trauert einer möglichen Verpflichtung von Ex-Weltmeister Mario Götze (28) nicht nach. Er sei "zufrieden" mit der abgelaufenen Transferperiode, sagte Preetz am Mittwoch, die Berliner hätten jetzt einen "deutlich verjüngten Kader" zusammen, "mit dem wir konkurrenzfähig sind". Das Ziel sei es in diesem Jahr, den "Anschluss an die internationalen Plätze herzustellen".
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Preetz betonte noch einmal, dass auch bei den Hauptstädtern mit Investor Lars Windhorst im Rücken der Transfersommer in Zeiten von Corona von wirtschaftlicher Vernunft geprägt war. "Wir mussten maßvoll mit unseren Mitteln umgehen", sagte er.
Bis zuletzt war spekuliert worden, dass sich Hertha vielleicht die Dienste von Götze sichern könnte. Am Dienstag unterschrieb der Finaltorschütze von 2014 dann in den Niederlanden bei der PSV Eindhoven.
Unter schwierigen Bedingungen "haben wir das Bestmögliche herausgeholt", sagte Trainer Bruno Labbadia (54) zu seinem Transfer-Fazit, auch wenn der Klub "einige Dinge nicht umsetzen" konnte. Er habe nun ein "Team für die Zukunft", sagte Labbadia.
(sid)
Ich weiß: Ihr wollt jetzt am liebsten hören, dass wir in die Champions League oder gleich deutscher Meister werden wollen. Aber wir fangen nicht an zu träumen.
— Michael Gregoritsch vom FC Augsburg nach einem 3:1-Sieg bei Mainz 05 gegenüber Journalisten