Hertha bestätigt Gespräche mit Juves Sami Khedira

von Marcel Breuer | dpa12:18 Uhr | 31.01.2021
Soll vor einer Verpflichtung durch Hertha BSC stehen: Sami Khedira. Foto: Marijan Murat/dpa
Foto: Marijan Murat

Ex-Weltmeister Sami Khedira steht vor einem überraschenden Wechsel zu Hertha BSC.

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Sami Khedira
Hertha BSCMittelfeldDeutschland
Zum Profil

Person
Alter
37
Größe
1,89
Gewicht
81
Fuß
R
Marktwert
469 Tsd. €
Daten

Bundesliga

Spiele
107
Tore
14
Vorlagen
14
Karten
13--

«Wir sind in Gesprächen mit Sami. Ich hatte vor kurzem ein langes Telefonat mit ihm. Ich halte ihn für einen großartigen Leader, einen sehr erfolgreichen Fußballer, der viele Profivereine durchlaufen und dort viel Erfahrung gesammelt hat», sagte der Vorsitzende der Geschäftsleitung der Berliner, Carsten Schmidt, in der Sendung Sky90.

Ein Transfer des 33-Jährigen von Juventus Turin zum Krisenclub der Fußball-Bundesliga müsste bis zum Montag um 18.00 Uhr vollzogen sein, dann endet das Wintertransferfenster. Trainer Pal Dardai wollte sich vorerst nicht zu dem möglichen prominenten Zugang äußern. «Ich habe mit Khedira nicht gesprochen, ich habe mit vielen anderen Spielern nicht gesprochen. Ich habe meine Spieler, ich bin sehr zufrieden mit den Spielern, die ich habe», sagte der Ungar.

Bei Juventus spielt Khedira schon länger keine sportliche Rolle mehr. In dieser Saison war er bislang beim italienischen Rekordmeister noch nicht zum Einsatz gekommen. Zuletzt hatte Khedira mit einem Wechsel in die englische Premier League geliebäugelt. Bei Juve hat er noch einen bis zu diesem Sommer gültigen Vertrag.

Die Hertha ist nach dem Absturz bis kurz vor die Abstiegszone auf der Suche nach Zugängen, die dem verunsicherten Team Stabilität geben. Am Samstag hatte es beim Debüt unter Trainer-Rückkehrer Dardai ein 1:3 bei Eintracht Frankfurt gegeben. «Ein 19-jähriges Supertalent bringt uns nicht weiter», sagte Dardai zu Transferoptionen.

Khedira war 2015 von Real Madrid zu Juventus gewechselt. Zuvor hatte er fünf Jahre bei den Königlichen in Spanien gespielt. 2010 hatte er bei der WM in Südafrika den internationalen Durchbruch geschafft. Vier Jahre später wurde er mit der DFB-Auswahl in Brasilien Weltmeister. Nach dem WM-Debakel 2018 setzte Bundestrainer Joachim Löw nicht mehr auf den Schwaben in der Nationalmannschaft. Zuletzt hatte Khedira mehrfach gesundheitliche Probleme.

© dpa-infocom, dpa:210131-99-240736/3

(dpa)



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