Fußball-Profi Patrick Herrmann von Borussia Mönchengladbach blickt mit Sorge auf den engen Terminkalender der kommenden Wochen.
Samstag, 21.11.2020
«Wir haben jetzt vier Heimspiele in elf Tagen, und in einem ähnlichen Rhythmus geht es bis kurz vor Heiligabend weiter. Dass da die Verletzungsgefahr steigt, ganz einfach weil kaum noch Zeit zur Erholung bleibt, ist nicht von der Hand zu weisen», sagte der 29 Jahre alte Offensivspieler «ran.de» in einem Interview. Umso wichtiger sei eine verantwortungsvolle Belastungssteuerung.
Auf die Frage, ob in diesem Zusammenhang zusätzliche Freundschaftsspiel-Termine der Nationalmannschaft nicht der falsche Weg seien, antwortete Herrmann: «Gerade diese Termine sind es ja, bei denen man auch einmal etwas ausprobieren kann. Und der Bundestrainer hat die Stammspieler, die fast alle im 3-Tage-Rhythmus gefordert sind, gegen Tschechien geschont.» Er glaube, dass sich beispielsweise seine Teamkollegen Florian Neuhaus und Jonas Hofmann «über jede Chance freuen, für die Nationalmannschaft spielen zu können. Nichtsdestotrotz darf man die Schraube nicht überdrehen.»
© dpa-infocom, dpa:201116-99-356202/2
(dpa)
Ich bin ein Typ der alten Schule. Für mich haben immer nur die Champions League und der UEFA-Cup gezählt, wie die Europa League früher noch hieß.
— Lukas Podolski, Europa-League-Experte bei RTL, über neue Wettbewerbe der UEFA.