Borussia Mönchengladbachs Finanzchef Stephan Schippers hat klargestellt, dass der Fußball-Bundesligist trotz der Corona-Krise und eines möglichen Verpassens der Europapokalplätze keine Profis abgeben muss.
Samstag, 06.02.2021
«Nein, wir müssen keine Spieler verkaufen», sagte Schippers im Interview der «Bild»-Zeitung. Dennoch werde aus sportlichen Gründen Bewegung in den Kader kommen. «Aber darüber entscheidet unser Sportdirektor Max Eberl», sagte Gladbachs Finanz-Geschäftsführer.
Eberl befindet sich derzeit mit mehreren Spielern, etwa den Innenverteidigern Matthias Ginter und Nico Elvedi, in Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung. Insbesondere an Denis Zakaria oder Florian Neuhaus sollen einige Top-Clubs interessiert sein. Ein Verkauf der Mittelfeldspieler könnte hohe zweistellige Millionenbeträge bringen.
Seit dem Beginn der Coronavirus-Pandemie im März 2020 verlor der Champions-League-Achtelfinalist laut Schippers eine Summe in Höhe von rund 22 Millionen Euro durch fehlende Zuschauereinnahmen. In dieser Saison droht der Bundesliga-Zehnte zudem die Europapokalplätze zu verpassen.
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(dpa)
Wenn jeder Spieler zehn Prozent von seinem Ego an das Team abgibt, haben wir einen Spieler mehr auf dem Feld.
— Berti Vogts