DFB: Kein Verfahren wegen Solidaritätsbekundungen in der Bundesliga

von Jean-Pascal Ostermeier | sid15:29 Uhr | 03.06.2020
DFB: Keine Verfahren gegen Sancho, Hakimi und Co.
Foto: FIRO/SID

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird die Solidaritätsbekundungen von Jadon Sancho, Achraf Hakimi, Marcus Thuram und Weston McKennie nicht bestrafen. "Diese Linie will das Gremium auch bei neuerlichen Anti-Rassismus-Aktionen anlässlich des gewaltsamen Todes George Floyds an den kommenden Spieltagen beibehalten", teilte der Verband am Donnerstag mit.

Weston McKennie
Juventus TurinMittelfeldVereinigte Staaten
Zum Profil

Person
Alter
26
Größe
1,85
Gewicht
84
Fuß
R
Marktwert
22,7 Mio. €
Saison 2024/2025

Serie A

Spiele
20
Tore
2
Vorlagen
3
Karten
3--

"Ich begrüße den weitsichtigen Beschluss des DFB-Kontrollausschusses ausdrücklich und bin sehr froh darüber", sagte DFB-Präsident Fritz Keller in der Mitteilung. Der Verband trete entschieden gegen jede Form von Rassismus ein, weshalb "die Aktionen der Spieler unseren Respekt und unser Verständnis" besitzen, sagte Keller.

Am vergangenen Spieltag der Bundesliga hatten Schalkes McKennie, die Dortmunder Sancho und Hakimi, Gladbachs Thuram sowie Kölns Anthony Modeste mit verschiedenen Aktionen auf dem Platz ein Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt gesetzt. Da dies laut DFB-Regelwerk eigentlich verboten ist, setzt sich der DFB-Kontrollausschuss mit dem Sachverhalt auseinander.

(sid)



Die kennen sagen, was die wollen. Uninteressant fir mich.

— Aleksandar Ristic, Trainer des FC Schalke 04, kommentiert ,,Ristic raus"-Rufe von der Haupttribüne des Parkstadions.