Der FC Brügge befindet sich in dieser Saison bislang im Soll. In der Liga steht der amtierende belgische Meister aktuell auf Rang zwei, Aufsteiger und Überraschungstabellenführer Royale Union Saint-Gilloise befindet sich in Reichweite. Auf der europäischen Bühne zieht sich das Team von Trainer Philippe Clement bisher achtbar aus der Affäre. Hinter PSG und Manchester City liegen die Belgier in der Gruppe A nach dem dritten Spieltag noch vor Leipzig auf Platz drei. Nicht zuletzt dank der Auftritte in der Königsklasse haben sich mehrere Brügge-Profis zunehmend ins Rampenlicht gespielt, neben Charles De Ketelaere gilt das vor allem Noa Lang.
Noa Lang
Eindhoven•Angriff•Niederlande
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Eredivisie
In der Liga hat der Neuzugang von Ajax bereits drei Tore und fünf Vorlagen vorzuweisen und ist damit Brügges Top-Scorer. In der Champions League ist der 22-Jährige dagegen noch ohne Torbeteiligung. Dennoch haben laut „Calciomercato.com“ etliche namhafte Vereine ein Auge auf den Niederländer geworfen. Unter den Interessenten soll sich neben der AC Mailand und dem FC Arsenal auch Borussia Mönchengladbach befinden. In Brügge weiß man um seine Begehrtheit, selbst ein Verkauf im Winter wird von der sportlichen Führung nicht kategorisch ausgeschlossen. Ob allerdings die Fohlen tatsächlich eine realistische Chance auf eine Verpflichtung Langs haben, dürfte eher unwahrscheinlich sein.
Mit einem Marktwert von 25 Mio. Euro (Quelle: transfermarkt.de) ist Lang gegenwärtig schließlich der wertvollste Spieler im belgischen Fußball. Seinen Vertrag in Brügge hat der hochveranlagte Offensivmann erst kürzlich bis 2025 verlängert. Als mögliche Ablöse steht eine Ablöse von 40 Mio. Euro im Raum. Dass Lang eine große Karriere bevorstehen könnte, steht derweil außer Frage. Anfang Oktober gab er sein Länderspieldebüt für die Elftal. In der vergangenen Spielzeit kam Lang für Ajax wettbewerbsübergreifend auf 17 Treffer und elf Assists, anschließend wechselte er für sechs Mio. Euro nach Brügge.
Der Poldi hat sich ein bisschen über seinen Mantel lustig gemacht. Dann war Mats leicht unsicher und hat abgefragt, ob das so gut ist. Und ich hab gemeint, er kann das schon tragen.
— Weltmeister und Mode-Berater Thomas Müller zum 690-Euro-Mantel von Mats Hummels bei der Verabschiedung von Jogi Löw.