09.05.2011 13:07Österreich

Nach dem Wechsel aufgedreht

Vom Punkt sicher: Matej MavricVom Punkt sicher: Matej Mavric

Austria Wien fertigte, nach einer trostlosen ersten Hälfte, im zweiten Durchgang Schlusslicht Linz mit 5:0 ab und erhöhte wie Salzburg (4:0) den Druck auf Tabellenführer Graz. Die “Blackies“ kamen in Ried nicht über ein 0:0 hinaus. Rapid ließ mit dem 1:1 in Kapfenberg wichtige Punkte liegen.

Nach zuletzt dürftigen Ergebnissen meldete sich Austria Wien mit einem 5:0 zurück im Titelrennen. Nach vier Ligaspielen ohne dreifachen Punktgewinn war zunächst keine Besserung in Sicht. Die Hausherren agierten verunsichert und ideenlos. Der Linzer ASK konnte davon aber nicht profitieren. Bis auf einige Distanzschüsse blieb auch das Schlusslicht blass. Die Halbzeitansprache und die Einwechselung von Michael Liendl brachten dann die Wende. Ein Doppelpack innerhalb einer Minute durch Liendl (53.) und Roland Linz (54.) sorgte für die Vorentscheidung. In der Folgezeit ergaben sich die Gäste ihrem Schicksal und kassierten durch Linz (69.), Tadic (88.) und Nacer Barazite (90.) noch drei weitere Buden.

Auch RB Salzburg konnte mit einem klaren 4:0 gegen den SC Wiener Neustadt Punkte auf den Spitzenreiter gutmachen. Bis zur 23. Minute waren es jedoch die Gäste, die den Ton angaben. Die Niederösterreicher wären beinahe durch einen Kopfball von Kostal in Führung gegangen (17.). Ein strittiger Handelfmeter brachte die Mozartstädter dann auf die Siegerstraße. Simon Cziommer schoss sicher ein. Mit dem nächsten Angriff erhöhte Alan auf 2:0. Die nun spielfreudigen Gastgeber ließen nichts mehr anbrennen und kamen nach dem Seitenwechsel durch einen weiteren Treffer des Brasilianers Alan (50.) und dem eingewechselten Roman Wallner (79.) zu einem klaren 4:0.

Hauptprotagonist der Partie SV Kapfenberg gegen Rapid Wien war Stefan Kulovits. Erst erzielte der Mittelfeldmann mit seinem ersten Saisontreffer die 1:0-Führung für Rapid (10.). Elf Minuten vor dem Ende der Begegnung lieferte er sich nach einem weiten Abschlag ein Laufduell mit David Sencar. Der Kapfenberger kam im Strafraum ins Straucheln. Schiedsrichter Bernhard Brugger entschied auf Strafstoß und Rot für Kulovits. Der Ex-Koblenzer Matej Mavric verwandelte auch seinen zweiten Bundesliga-Strafstoß sicher. Damit traf der Abwehrspezialist in den letzten vier Begegnungen drei Mal.